Institut für Lernförderung

Integrative Lerntherapie

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Therapie

Für Kinder und Jugendliche, die wegen ihrer Entwicklungsrückstände im Lesen, Schreiben und/oder Rechnen in einen Teufelskreis von Lern- und Verhaltensproblemen geraten sind, bieten wir Therapie an.

Wie zeigt sich das?

  • negatives Selbstwertgefühl,
  • auffälliges, unkonzentriertes oder leicht abgelenktes Verhalten, Stören, Träumen,
  • Ausweitung der Probleme auf das gesamte Lernen,
  • negative Lernstruktur: „Ich bin ja blöd“,
  • Blockaden,
  • psychosomatische Beschwerden, z.B. Kopf- oder Bauchschmerzen, Übelkeit,
  • Schulangst,
  • Verweigerung.

Unser therapeutisches Konzept, die Frankfurter Integrative Lerntherapie (FIT), basiert auf langjähriger fachlicher Auseinandersetzung und praktischer Erfahrung mit kindlichen Lernproblemen. Es verbindet Erkenntnisse der (Schrift)Spracherwerbsforschung, der Fachdidaktiken, der Kognitions- und Entwicklungspsychologie sowie Elemente der Spiel-, Gesprächs- und Verhaltenstherapie.
Ausgehend von den kindlichen Ressourcen und Stärken werden aufgrund der förderdiagnostischen Analyse des schriftsprachlichen oder mathematischen Lernstandes die fehlenden Kenntnisse schrittweise aufgebaut, Problemlösungen vermittelt sowie das Selbstvertrauen durch Gespräche, Spiele und Lernerfolge gestärkt. Um eine optimale individuelle Passung zu gewährleisten, bieten wir nur Einzeltherapien an. Voraussetzung für eine erfolgreiche Arbeit ist die Unterstützung der Maßnahme durch die Eltern.

Das Kind soll

  • Selbstvertrauen in seine Fähigkeiten gewinnen,
  • neue Motivation durch sinnvolles und erfolgreiches Üben erreichen,
  • fehlende Grundlagen und Einsichten in seine Lernprozesse schrittweise aufbauen,
  • Lernmethoden und –techniken erproben,
  • Lernstress und Blockaden abbauen,
  • Problemlösungsstrategien verinnerlichen,
  • sein Selbstbewusstsein stärken.

Kinder brauchen

  • Lob und Ermutigung bei allen Tätigkeiten, um ihre Abneigung gegen das Lernen abzubauen,
  • Akzeptanz mit allen Stärken und Schwächen,
  • Uneingeschränktes Eingehen auf ihre Bedürfnisse während der Therapiezeit
  • sofortige Erfolgsrückmeldung und positive Bewertung bei allen Arbeiten,
  • Hilfe beim Aufbau von Arbeits- und Lernstrategien,
  • Wechsel von Gesprächs-, Spiel- und Übungsphasen.

Eltern brauchen

  • Aufklärung über die Probleme ihres Kindes,
  • Unterstützung in ihrem häuslichen Handeln,
  • Entlastung beim Lernen und konkrete Anleitung,
  • Zuversicht in die Fähigkeiten ihres Kindes,
  • Hilfe bei der Absprache mit den LehrerInnen.
     

Komplexe Lern- und Verhaltensschwierigkeiten eines Kindes können nicht durch Nachhilfe oder Gruppensitzungen abgebaut werden. Fehlende Lese- und Rechtschreib- oder Rechenfertigkeiten können sich nicht quasi nebenbei, wie oft vermutet, in einer Psycho-, Spiel-, Sensomotorik-, Moto- oder anderen Therapie ohne die passende Didaktik und das systematische Üben in Luft auflösen.

Nur eine kombinierte Vorgehensweise, basierend auf den Erkenntnissen der Pädagogischen-Psychologie und dem methodisch-didaktischen Fachwissen, kann dauerhaft helfen.

Das Konzept unserer Arbeit nach FIT umfasst folgende Bereiche:

  • Lesen - Schreiben - Rechtschreibung - Mathematik - Fremdsprachen (je nach Problemlage),
  • Gespräche,
  • Spielen - Malen - Bewegen,
  • Entspannung,
  • Lern- und Arbeitstechniken,
  • Beratung der Bezugspersonen, Lehrer und Lehrerinnen,
  • Zusammenarbeit mit anderen Institutionen.

Voraussetzung für eine Therapie ist, dass ein Kind unter einem großen Leidensdruck steht und etwas verändern will. Dies ist meist der Ausgangspunkt für elterliche Aktivität. Sie suchen Hilfe, weil sich die Lehrerin beschwert, das Kind trotz Nachhilfe und Üben schlechte Noten erhält, das häusliche Üben zum Drama geworden ist, das Kind somatisiert, auffällig geworden ist, sich von Freunden zurückzieht, Alpträume hat, unkonzentriert wirkt....
Das Kind soll in der Therapie Ballast abwerfen und neue, erfolgreichere Wege ausprobieren können. Die Kinder oder Jugendlichen kommen zwei Stunden zur Einzeltherapie. Diese Zeit ist nötig, um die oben beschriebenen Bereiche einbeziehen zu können. In ihren Übungssituationen erleben die Kinder durch die Passung der Aufgabenstellungen an ihren Entwicklungsstand sofortige Erfolgsrückmeldung. Nicht die Fehler oder Versäumnisse, sondern die richtigen Lösungen werden hervorgehoben und verstärkt.